Villmergen bei Nacht

Der Güggibueb

📜 Der Güggibueb / Das Villmerger Güügen

Seit 1960 lebt in Villmergen ein weltweit einzigartiger Fasnachtsbrauch: das Güggen. Vorbehalten ist dieser besondere Anlass Einheimischen und ehemaligen Villmerger Schülern, die in ihrem Güggijahr das 50. Lebensjahr erreichen oder bereits erreicht haben.

Namensgeber ist der bronzene Güggibueb am Dorfbrunnen. Die Figur, erschaffen vom Bildhauer Jules Jäggi, wurde am Schmutzigen Donnerstag 1960 eingeweiht – mit einer Rede des Volksdichters Robert Stäger. Sie ist noch heute die Identifikationsfigur des Dorfes.

Vereinsfoto Villmergen

🤫 Der Weg zum Ziel

Die Vorbereitungen beginnen schon Jahre zuvor. Nach der Gründung des Jahrgängervereins treffen sich die Jahrgänger regelmässig, pflegen die Geselligkeit und lernen sich besser kennen.

Zwei Jahre vor dem Güggen wird das streng geheime Motto bestimmt und gemeinsam an dessen Umsetzung gearbeitet. Im Güggenjahr werden unter anderem Stauden für das Fasnachtsfeuer vorbereitet, Kuhhörner für die legendären Güggis geschabt, der Fasnachtswagen gebaut und die Kostüme angefertigt.

Abend im Gewölbekeller

🎭 Die Fasnachts-Woche

Wenn wir 50 werden, gehört das Dorf uns. Fasnachtsfeuer, Beizentouren, Bälle, Besuche im Altersheim und der grosse Fasnachtsumzug sorgen für abwechslungsreiche und gesellige Fasnachtstage.

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Mittwoch – «Ahösle»

Am Vorabend des Schmutzigen Donnerstags beginnt die Jahrgängerfasnacht mit dem Ahösle des Güggibuebs und der Verkündigung des Mottos.

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Donnerstag – Das Güüggen

Am Schmudo um vier Uhr morgens erklingen die Güggis mit ihrem traditionellen «gü gü güggü» und wecken das Dorf.

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Der Fasnachtsumzug

Der krönende Abschluss der Güggenzeit. Mit unserem Motto, kreativen Kostümen und viel Fasnachtsfreude ziehen wir durch Villmergen und bringen unsere Geschichte und Ideen auf die Strasse – ob mit Wagen, Leiterwagen oder zu Fuss.

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Dienstag – «Abhösle»

Mit dem Abhösle am Dienstagabend endet die Güggenzeit. Was bleibt, sind unvergessliche Erinnerungen, eine besondere Gemeinschaft und die Vorfreude auf das nächste gemeinsame Treffen.

Bis zum Schmutzige Donnschtig 2033

24. Februar 2033, 04:00 Uhr – das Güüggen!