Villmergen bei Nacht

Der Güggibueb

📜 Der Güggibueb

Seit 1960 existiert dieser exklusive Brauch. Wer in Villmergen zur Schule ging und das 50. Lebensjahr erreicht, wird Teil einer einzigartigen Geschichte.

Alles dreht sich um den Dorfbrunnen und den bronzenen Güggibueb – ein Privileg für Einheimische und ehemalige Schüler. Die Figur, erschaffen vom Bildhauer Jules Jäggi, wurde am Schmutzigen Donnerstag 1960 eingeweiht – mit einer Rede des Volksdichters Robert Stäger.

Der Güggibueb ist noch heute die Identifikationsfigur des Dorfes und wird jeweils am Mittwochabend vor dem «Schmutzige Donnschtig» in ein Fasnachtsgwändli gemäss dem aktuellen Motto gekleidet.

Vereinsfoto Villmergen

🤫 Der Weg zum Ziel

Die Planung beginnt Jahre im Voraus. Wir treffen uns nicht nur zur Arbeit, sondern vor allem zur Freude.

Zwei Jahre vor dem grossen Tag wird es ernst: Mottoideen werden gewälzt, im Verborgenen getüftelt, Wagen gebaut und die legendären Kuhhörner zu «Güggis» geschabt.

Streng geheim, versteht sich!

Seit der Vereinsgründung 2016 treffen wir uns regelmässig – zu Ausflügen, Grillfesten und gemütlichen Abenden. Jedes Treffen bringt uns dem grossen Ziel einen Schritt näher.

Abend im Gewölbekeller

🎭 Die Güggen-Woche 2033

Wenn wir 50 werden, gehört das Dorf uns. Eine Woche Ausnahmezustand, die uns für immer in Erinnerung bleiben wird.

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Dienstag – «Ahösle»

Der Auftakt: Der Güggibueb wird in sein Fasnachtsgwändli gekleidet. Die Dorfgemeinschaft kommt zusammen.

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Donnerstag – Der Urknall

Morgens um 04:00 Uhr: Mit Kuhhörnern – den «Güggis» – wird die Bevölkerung lautstark und rhythmisch geweckt. «Güü gü güggü!»

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Der Fasnachtsumzug

Der krönende Abschluss. Unser selbst gebauter Wagen, unser Motto, unsere Geschichte – für alle Villmerger sichtbar.

Bis zum Schmutzige Donnschtig 2033

24. Februar 2033, 04:00 Uhr – der Urknall!